Digitaler Zwilling – die Großküche vor dem Bau virtuell testen
Ein Grundriss zeigt, wo etwas steht. Ein digitaler Zwilling kann zusätzlich zeigen, wie die geplante Großküche im späteren Betrieb funktionieren könnte.
Auf Basis der digitalen Planung können Räume, Geräte, Kapazitäten und definierte Betriebsabläufe miteinander verknüpft und unterschiedliche Szenarien untersucht werden.
Dabei können beispielsweise folgende Bereiche betrachtet werden:
Warenanlieferung und Lagerung
Kühl- und Tiefkühlbereiche
Vorbereitung und Produktion
Personal- und Transportwege
Produktions- und Gerätekapazitäten
Speisenausgabe und Gästeströme
Kassen und Wartezeiten
Sitzplatzbedarf und Tischwechsel
Geschirrrückgabe und Spültechnik
Energie- und Medienbedarf
unterschiedliche Betriebs- und Belastungsszenarien
So entsteht aus der Planung schrittweise ein virtuelles Abbild der Großküche, an dem verschiedene Annahmen und Planungsvarianten getestet werden können.
Was passiert bei 20 % mehr Essen? Wo entsteht bei einer Stoßzeit ein Engpass? Welche Auswirkungen hat weniger Personal? Reicht die Spülkapazität? Wie verändern sich die Laufwege bei einer anderen Geräteanordnung?
Solche Fragen können bereits während der Planung untersucht werden, bevor Änderungen auf der Baustelle oder im laufenden Betrieb teuer werden.
BIM + Revit + Simulation
Die Verbindung von BIM, Revit, 3D-Planung und Simulation eröffnet die Möglichkeit, eine Großküche nicht nur räumlich darzustellen, sondern ihre späteren Abläufe bereits in der Planungsphase digital zu untersuchen.
Das Ziel: Planungsentscheidungen nachvollziehbarer machen, Varianten vergleichen und mögliche Schwachstellen möglichst früh erkennen.
PKNZ – vom digitalen Modell zum simulierten Betrieb
Wir planen nicht nur, wo Geräte stehen. Wir betrachten, wie die gesamte Großküche später funktionieren soll.