Speisekarte Hotel
Die Wahl einer Speisekarte für ein Hotel erfordert eine sorgfältige Planung, da sie verschiedenen Gästegruppen gerecht werden muss, darunter Geschäftsreisende, Touristen, Familien und Eventgäste. Hier sind die wichtigsten Überlegungen:
1. Zielgruppe des Hotels
- Business-Hotel: Leichte, schnelle Gerichte wie Salate, Sandwiches oder Business-Lunch-Optionen.
- Familienfreundliches Hotel: Kindergerichte, familiengerechte Portionen und Allergen-Informationen.
- Luxushotel: Gourmet-Speisen, saisonale und hochwertige Zutaten sowie Weinkarten.
- Urlaubshotel: Regionale Spezialitäten, internationale Küche und vegetarische/vegane Optionen.
2. Verpflegungsangebote
Überlegen Sie, welche Art von Verpflegung angeboten wird:
- Frühstück: Kontinentales Buffet, à la carte oder Kombination.
- Halbpension: Auswahl an Menüs (z. B. 3-Gänge-Menü) mit variierenden Hauptspeisen.
- Vollpension: Umfangreichere Auswahl an Gerichten für alle Tageszeiten.
- À la carte: Flexible Speisekarte für das hoteleigene Restaurant.
3. Menüvielfalt und Spezialisierung
- Vielfalt: Eine gute Mischung aus lokalen Spezialitäten, internationalen Klassikern und zeitgemäßen Gerichten.
- Flexibilität: Angebote für besondere Ernährungsbedürfnisse (vegan, glutenfrei, laktosefrei).
4. Saisonale und regionale Produkte
- Setzen Sie auf saisonale Zutaten, um die Qualität zu gewährleisten und Kosten zu optimieren.
- Integrieren Sie regionale Produkte, um die Verbindung zur Umgebung des Hotels zu stärken.
5. Tageszeiten und Essgewohnheiten
- Frühstücksangebote: Vielfältiges Buffet mit Optionen wie frischem Obst, Müsli, Eierspeisen, Brot, Aufschnitt.
- Mittagessen: Leichte Gerichte und Business-Lunch.
- Abendessen: Umfangreiche Menüs mit Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts.
- Snacks und Bar-Menüs: Fingerfood, Tapas oder kleine Gerichte für die Hotelbar.
6. Design der Speisekarte
- Klare Struktur: Trennung nach Tageszeit oder Gang (z. B. Frühstück, Mittag, Abend).
- Sprachen: Übersetzungen in die wichtigsten Sprachen Ihrer Gäste.
- Allergene und Zusatzstoffe: Klar gekennzeichnet.
7. Preiskalkulation
- Berücksichtigen Sie die Zielgruppe und Wettbewerber in der Region.
- Stimmen Sie die Preise auf das allgemeine Hotelniveau (z. B. Budget- oder Luxussegment) ab.
8. Besondere Erlebnisse
- Themenabende: Italienische Nacht, BBQ-Abend oder regionale Spezialitäten-Wochen.
- Room-Service: Eine kleinere, ausgewählte Speisekarte für Hotelzimmer.
Beispielaufteilung:
Frühstücksbuffet
- Frisches Obst, Joghurt, Gebäck, Eierspeisen, regionale Spezialitäten.
Mittagskarte (Beispiel Business-Hotel)
- Vorspeisen: Cremesuppe, Caesar Salad.
- Hauptspeisen: Steak, Pasta, vegetarische Bowl.
- Desserts: Tiramisu, Obstsalat.
Abendkarte (Beispiel Luxushotel)
- Vorspeisen: Carpaccio, Jakobsmuscheln.
- Hauptspeisen: Rinderfilet, Wolfsbarsch, Kürbis-Risotto.
- Desserts: Crème Brûlée, Schokoladentarte.