LK Bregenz
Das Landeskrankenhaus Bregenz verfügt über etwa 275 Betten und ist ein regionales Standardkrankenhaus in Vorarlberg. Es umfasst verschiedene Abteilungen wie Anästhesie, Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Radiologie, Unfallchirurgie und Urologie.
In Bezug auf die Verpflegung werden Mahlzeiten in einer zentralen Großküche für mehrere Vorarlberger Landeskrankenhäuser, unter anderem am Standort Feldkirch, zubereitet, wo täglich Tausende von Portionen für Patienten und Mitarbeiter hergestellt werden. Diese Zentralküche liefert auch nach Bregenz und unterstützt so den Betrieb des Krankenhauses effizient.
Die zentrale Krankenhausküche am Landeskrankenhaus (LKH) Feldkirch versorgt täglich die Landeskrankenhäuser Bregenz, Bludenz und Hohenems und bereitet dabei bis zu 3.000 Mahlzeiten für Patienten und Mitarbeiter zu. Die Küche arbeitet im sogenannten Cook-and-Chill-Verfahren, bei dem frisch gekochte Speisen rasch auf 2 Grad abgekühlt und für mehrere Tage gelagert werden, ohne dass die Qualität darunter leidet.
In der Großküche legen die über 60 Mitarbeitenden Wert auf Regionalität, wobei ein hoher Anteil der Lebensmittel aus Vorarlberg stammt. Die Küche ist technisch sehr fortschrittlich: Es kommen 13 Roboter zum Einsatz, die täglich bis zu 12 Kilometer zurücklegen, um Speisetransportwagen vollautomatisch in die Stationen zu bringen. Die Mahlzeiten werden in großen Mengen zubereitet – so werden Nudeln in 300-Liter-Mischbehältern gewürzt und gemischt. Die Speisenlogistik ist hochgradig organisiert, um die Versorgung der Krankenhäuser pünktlich und hygienisch sicherzustellen.
Diese Zentralküche wurde in Feldkirch als wirtschaftlichste Lösung für die Speisenversorgung aller Vorarlberger Krankenhäuser errichtet, da das zentrale Modell die Effizienz und Wirtschaftlichkeit gegenüber separaten Küchenstandorten erhöht.
Ja, in der zentralen Krankenhausküche am LKH Feldkirch werden tatsächlich Roboter eingesetzt, um die Verteilung der Speisen zu erleichtern. Diese Roboter bewegen sich autonom und legen täglich bis zu 12 Kilometer zurück. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Speisetransportwagen mit den fertiggestellten Mahlzeiten zu den verschiedenen Stationen des Krankenhauses zu bringen. An den Stationen befinden sich spezielle Andockstellen, von wo aus das Essen dann weiter verteilt wird.
Diese Technologie ist Teil eines umfassenden Logistiksystems, das nicht nur den Transport der Mahlzeiten effizienter macht, sondern auch die körperliche Belastung der Mitarbeitenden reduziert. Der Einsatz solcher Roboter trägt zur Präzision und Pünktlichkeit bei, was besonders wichtig ist, da täglich viele Mahlzeiten an Patienten und Personal in mehreren Krankenhäusern geliefert werden.